Die 11. Buchse(a)iten Blogparade
Der etwas andere Jahresrückblick

Guten Tag, ihr Lieben. Zwar bin ich spät dran, möchte aber dennoch an der wunderbaren Buch(s)aiten Blogparade – Der etwas andere Jahresrückblick von Petzi teilnehmen. Seit ganzen elf Jahren existiert diese Blogparade nun schon und ist dennoch bisher vollkommen an mir vorbei gegangen. Dank der lieben Isa bin ich auf die Aktion gestoßen. Das Schöne ist, dass es sich um einen buchigen Jahresrückblick handelt, den ich euch nicht vorenthalten möchte. Gelesen habe ich 2019 ganze 60 Bücher, was bisher meinen persönlichen Rekord darstellt. Kommen wir also zu meinen größten Tops und Flops des vergangenen Jahres.

Welches war das Buch 2019, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat?

Da gab es mehr als eines. Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass mich mehr als die Hälfte meiner gelesenen Bücher positiv überraschten, da ich weitaus weniger von ihnen erwartete. Sofort in den Sinn gekommen ist mir aber in jedem Fall »Bonjour tristesse« von Françoise Sagan. Es handelt sich bei dem Buch zwar um einen erfolgreichen Klassiker und dennoch habe ich mir weitaus weniger von der Geschichte versprochen. Die Schriftstellerin versteht es, die Not ihrer Protagonistin auf subtile und unterschwellige Weise auf den Punkt zu bringen und auf ruhige Weise ein Drama heraufzubeschwören, das noch lange nach dem Lesen nachdenklich zurück lässt.

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat?

Auch da gab es mehr als nur eines. Ich würde mich aber dann doch für »Alles, was ich weiß über die Liebe« von Dolly Alderton entscheiden. Ich hatte zuvor soviel Gutes von dem Adoleszenz-Roman gehört und gelesen, sodass ich mich sehr auf das versprochene Leseerlebnis freute. Am Ende war ich nur enttäuscht aufgrund der sehr einfachen Schreibweise, der wenig interessanten und selten nachvollziehbaren Handlungsweisen der handelnden Figuren und der letztendlich mir persönlich zu einfachen Lektüre über eine junge Frau, die sich den Herausforderungen der Adoleszenz stellt.

Welches war meine persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?

Ohne Frage Grégoire Delacourt! Seine dramatisch anklingenden Romane, die authentischen Figuren und seine ungeheuer guten Ideen, machen die Handlungen und seine Bücher im Gesamten zu etwas Einzigartigem. Auch der Schreibstil verspricht schon gute Unterhaltung. Ich kann seine Bücher »Das Leuchten in mir« und »Die Frau die nicht alterte« nur empfehlen.

Welches war mein Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?

Am Besten gefielen mir 2019 die Cover vieler Kinderbücher. Vorweg »Auf leisen Sohlen durch die Nacht« von Marie Dorléans. Die hübschen Illustrationen sind so liebevoll und detailreich gestaltet, dass das Durchblättern eine wahre Freude ist. Da die Handlung nur in der Nacht spielt und die Bilder demzufolge wenig farbenfroh sind, werden die Zeichnungen ausnahmslos in Blautönen dargestellt. Dies tut dem Schmökern aber keinen Abbruch, ganz im Gegenteil. Des Weiteren mag ich das Cover von »Mama«(von Helen Delforge) aufgrund seiner wunderschönen Portraittierungen sehr gerne.

Welches Buch möchte ich 2020 unbedingt lesen und warum?

Diese Frage zu beantworten fällt mir schwer. Es gibt sicherlich wieder viele gute Bücher, die mich ansprechen werden und im Kopf existiert auch eine Liste, die allerdings noch etwas ungenau ist. In jedem Fall hoffe ich auf ein neues Werk von der Schwedin Lena Andersson, deren Romane über unerwiderte Liebe ich sehr genossen habe. Zudem werde ich auch wieder viel aus dem Hause Diogenes lesen und freue mich darauf schon sehr.

Nur noch bis heute um 0 Uhr könnt ihr an der Blogparade teilnehmen. Vielleicht macht jemand wie ich – last minute – noch mit. Die Aktion könnt ihr auf euren sozialen Netzwerke über #BSBP19 teilen. Ansonsten hoffe ich, hattet ihr einfach etwas Freude beim Lesen meiner Antworten.

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