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Leserunde bei LovelyBooks:
Überraschungspäckchen zu Stephanie Schusters »Die Wunderfrauen – Von allem nur das Beste«

Ihr Lieben, es ist bereits Samstagabend und somit wird es Zeit für den nächsten Beitrag, denn am Wochenende möchte ich regelmäßig dazu kommen, meinen Blog mit Inhalt zu füttern. Mich hat gestern eine Überraschungsbox von LovelyBooks erreicht, deren Inhalt ich unbedingt mit euch teilen möchte. Zunächst einmal nehme ich an einer weiteren Leserunde der Buchcommunity teil, weswegen ich auf das Buch vorbereitet war. Es ist erst meine zweite Leserunde bei LovelyBooks und ich bin schon sehr neugierig. Das Buchpäckchen hielt einige Überraschungen für mich bereit.

Bei dem Buch handelt es sich um eine Roman-Trilogie und in diesem Fall um den zweiten Band, der in den 1960er Jahren spielt. Wie bereits beim Vorgänger übernehmen vier Freundinnen die Hauptrollen der Geschichte. Mich haben Cover und Setting sofort angesprochen, weswegen mich die Leserunde interessierte. Ich mag den gemeinsamen Austausch mit anderen Bücherwürmern sehr gerne und bin so gespannt, wie mir das Buch gefallen wird. Das Päckchen war mit Liebe zum Detail verpackt. Neben dem Buch befanden sich darin ein Frühstücksbrettchen, ein Lesezeichen und eine Postkarte, jeweils mit Aufdruck des Buchtitels. Der Inhalt befand sich in einem transparenten Beutelchen, der den Untertitel des Romans – Von allem nur das Beste – und den Hashtag des Titels trägt.

»Die Wunderfrauen – Von allem nur das Beste« von Stephanie Schuster

Zu Beginn der 1960er Jahre, den Swinging Sixties, ist viel zu tun in Luise Dahlmanns kleinem Laden, er ist ihr ganzer Stolz. Die Regale sind prall gefüllt mit allem, was das Herz begehrt: frische Waren aus dem Umland und Feinkost aus der ganzen Welt. Luise möchte mit der Konkurrenz mithalten, die Kunden wünschen sich plötzlich Selbstbedienung, suchen nach Angeboten und fragen nach dem Rezept für das Sonntagsessen.

Drei Frauen sind in diesem Jahrzehnt voller Umbrüche an ihrer Seite: Die alleinerziehende Helga, die nun als Ärztin arbeitet, ihre Schwägerin Marie, die inzwischen vier Kinder hat und Annabel, deren Familie nach einem Schicksalschlag zu zerbrechen droht. Das Leben hat die vier Frauen in den letzten Jahren enger verbunden als sie dachten. Und sie merken: Gemeinsam kann man aus Träumen Echtes erschaffen. Quelle: S.Fischer

Eine wunderbare Überraschung ist LovelyBooks mit diesem Päckchen gelungen. Ich freue mich sehr und möchte mich an dieser Stelle noch einmal herzlich beim Team bedanken, dass ich an der Leserunde teilnehmen darf!

»Die Verwandlung von Franz Kafka« von Richard Horne & Eric Corbeyran

Guten Abend ihr Lieben, was für ein herrlicher und sonnenreicher Tag war das heute. Wir haben die Wärme genutzt, um ins Umland zu fahren und endlich mehr im Rheingau zu erkunden. Es war so wunderbar und erholsam und ich freue mich auf kommende freie Tage, an denen wir weitere Orte entdecken können. In diesem Beitrag möchte ich ein weiteres meiner Bücher rezensieren, die ich im Januar gelesen habe. Die Graphic Novel »Die Verwandlung von Franz Kafka« von den französischen Illustratoren Horne und Corbeyran, ist die Comic-Adaption des weltbekannten Klassikers. Erschienen ist er als Comic erstmals 2010 im Knesebeck-Verlag.

Inhalt zusammengefasst

Eines Morgens erwacht Gregor Samsa in seinem Bett und muss feststellen, dass er sich in ein Ungeziefer verwandelt hat. Nach der schmerzlichen Erkenntnis, dass seine Verwandlung kein böser Traum war, nimmt er sein Schicksal an. Von seiner Familie verstoßen und als Mittel zum Zweck gedemütigt, wird er schlussendlich in den Tod getrieben.

Wie war »Die Verwandlung von Franz Kafka«?

Das schwierige Verhältnis von Kafka zu seinem Vater wird in seiner traurigen Erzählung offenkundig. Gregor arbeitet seit mittlerweile fünf Jahren als Geschäftsreisender und ist mit dieser Arbeit sehr unzufrieden. Um aber die Schulden seiner Familie tilgen zu können, erträgt er diesen Zustand. Seine Familie aber zollt ihm keine Anerkennung dafür. Die Mutter, die er zwar als fürsorglich beschreibt, kann ihrem Sohn nicht beistehen, da sie eine untergeordnete Rolle in der Familie einnimmt. Lediglich zu seiner Schwester hat er ein engeres Verhältnis. Im Laufe der Handlung aber verliert Gregor immer mehr an Bedeutung für seine Familie, bis es zum tragischen Ende kommt.

Der zeitlose Klassiker wird im bekanntlich düsteren und metaphorischen Stil erzählt und bewegt sich dabei eng am Originaltext. Farblich sind die Seiten fast durchweg in schwarzweiß gestaltet, sodass dem Leser die finstere Atmosphäre sehr anschaulich vergegenwärtigt wird. Die Tragik der Geschichte scheint von Beginn an offensichtlich: Gregor fühlt sich innerhalb seiner Familie missachtet und ausschließlich auf seinen wirtschaftlichen Nutzen herabgesetzt. Das ist die wohl gängigste Interpretation von Kafkas bewegender Kurzgeschichte.

Das Stilmittel der Zeichnungen verlangt es, dass die Szenen zwar stimmungsvoll und intensiv dargestellt werden und die Farbgebung vorwiegend dunkel gehalten ist, die einzelnen Elemente aber wenig detailreich bis undeutlich gezeichnet werden. Die Grausamkeit des Erzählten wird sowohl durch den sprachlichen, als auch den grafischen Inhalt erkennbar. Für mich eine gelungene Adaption des Klassikers, den jeder gelesen haben sollte.

Zitat aus dem Buch

»Kaum war er allein, konnte Gregor sich überhaupt nicht mehr rühren. Ihm war, als würden die Schmerzen schwächer und schwächer. Er sah sich im Dunkeln um und dachte an seine Familie mit Rührung und Liebe zurück.« Seite 34

Fazit

Franz Kafkas ernste und düstere Erzählung wird hier in sehr anschaulicher Weise umgesetzt.

Richard Horne & Éric Corbeyran

Richard Horne ist ein französischer Illustrator.

Éric Corbeyran (eigentlich Corberant), geboren 1964 in Marseille, Frankreich, ist ein französischer Comicautor. Zunächst arbeitete er als freiberuflicher Grafiker und Animateur. 1990 erschienen seine ersten Arbeiten. In Frankreich gilt er als einer der begehrtesten Szenaristen.


Die Verwandlung von Franz Kafka

von Richard Horne und Eric Corbeyran
im Original erschienen unter dem Titel “La Métamorphose”
Aus dem Französischen von Kai Wilksen
Knesebeck | 2018 | 48 Seiten
Hardcover | ISBN: 978 3 86873 266 5 | 19.95€


Gut umgesetzte Graphic Novel, die mich wieder ganz in die bekannte Geschichte eintauchen ließ.

Leseglück von Hugendubel #2:
»Die Marschallin« von Zora del Buono

Guten Tag zusammen, mich hat am Samstag die zweite Leseglück-Box von Hugendubel erreicht. Das Buch des letzten Monats fand ich bereits sehr gut ausgewählt und habe es innerhalb weniger Stunden verschlungen. Auch die aktuelle Box hält ein sehr interessant klingendes Buch bereit, auf das ich mich freue. Nun möchte ich euch zeigen, um welchen Roman es sich handelt.

So funktioniert das Leseglück von Hugendubel

Das Leseglück-Abo von Hugendubel ist eine Buchbox, die monatlich an Buchliebende versandt wird. Dabei können Interessierte zwischen den drei Genres SpannungLiebesroman oder Literatur wählen. Bei den ausgewählten Büchern handelt es sich immer um Neuerscheinungen. Die Laufzeit beträgt drei, sechs oder zwölf Monate und kann auf Rechnung und an eine Wunschadresse bestellt werden. In den Genres Spannung und Liebesroman beträgt ein 3-Monats-Abo 60€ und bei Literatur 70€. Für sechs Monate bezahlt man 120€ bzw. 140€ und wird ein Jahresabo gewählt, 240€ bzw. 280€. Der Start des Abonnements kann beliebig festgelegt werden. Ich habe mich für Literatur entschieden.

Das Buch dieser Box: Die Marschallin von Zora del Buono

Die Slowenin Zora lernt ihren späteren Ehemann, den Radiologieprofessor Pietro Del Buono, am Ende des Ersten Weltkriegs kennen. Sie folgt ihm nach Bari in Süditalien, wo sie, beide überzeugte Kommunisten, ein großbürgerliches und doch politisch engagiertes Leben im Widerstand gegen den Faschismus Mussolinis führen. Zora ist herrisch, eindrucksvoll, temperamentvoll und begabt, eine Bewunderin Josip Broz Titos, dem sie Waffen zu liefern versucht und dem ihr Mann das Leben rettet.

Sie will mehr sein, als sie kann, und drückt doch allen in ihrer Umgebung ihren Stempel auf. Ihr Leben und das Leben ihrer Familie, ihrer Kinder und Enkelkinder, vollziehen sich in einer Zeit der Kriege und der Gewalt, erbitterter territorialer und ideologischer Kämpfe, die unsere Welt bis heute prägen. In einem grandiosen Schlussmonolog erzählt die alte Zora Del Buono ihre Geschichte zu Ende, eine Geschichte der Liebe, der Kämpfe, des Hasses und des Verrats. «Die Marschallin» ist ein farbiger, lebenspraller Roman über eine unvergessliche Frau und ein tragisches Familienschicksal. Quelle: Hugendubel

Wie war die zweite Box?

Vorweg kann ich sagen, dass mich auch die zweite Box überzeugen konnte. Wie gewohnt sehr hübsch verpackt in dünnem, schwarzem Papier mit goldener Schleife. Die Karte, auf der ein:e Hugendubel-Mitarbeiter:in das aktuelle Buch der Box empfiehlt, würde ich mir persönlich direkt im Buch wünschen, so wäre der Überraschungseffekt größer. Ich freue mich in jedem Fall auf einen historischen Roman, da ich dieses Genre und Familiengeschichten sehr gerne lese. Schön ist auch, dass es ein Titel aus dem Verlag C.H.Beck ist.

Ein dickeres Buch, das ich sobald wie möglich lesen möchte. Besonders gefällt mir, dass es sich um ein historisches Buch handelt. Wie gefällt euch diese Box?