Leserückblick: Februar 2022

Hallo ihr Lieben, dieser Tage fällt es mir unglaublich schwer, zur Normalität zurückzukehren, Bücher zu lesen und dabei Freude zu empfinden. Ich verspüre gerade eine ungeheure Ohnmacht und bin in Gedanken bei den Menschen in der Ukraine und hoffe, dass das Böse einmal nicht siegen wird. Nun zu einem eher banalen Thema zu wechseln, so sehr ich Bücher auch schätze, fällt schwer. Im Folgenden könnt ihr meinen Leserückblick Februar nachlesen, der eher klein ausfällt.

Sabine Jörg & Antje Drescher | Der Ernst des Lebens. Rezension folgt
Annette kommt in die Schule und hat mir Ängsten zu kämpfen, denn alle Erwachsenen sprechen vom "Ernst des Lebens". Aber genau den findet Annette bald schon sehr sympathisch. Ein liebesvolles Kinderbuch, das die kindliche Aufregung vor dem Schuleintritt thematisiert.

Jason Starr | Seitensprung. Rezension
Ein verzweifelter Ehemann und Vater, der in einer unglücklichen Ehe lebt, lässt sich auf eine folgenschweren Online-Flirt ein, der ihm zum Verhängnis wird und sein gesamtes Leben aus der Bahn wirft. Ein Thriller, der meisterhaft umgesetzt ist und bis zum Ende seine Spannung nicht verliert.

Rocio Bonilla | Welche Farbe hat ein Kuss? Rezension folgt
Welche Farbe hat wohl ein Kuss? Das fragt sich die kleine Mia, als sie vor ihrem Farbkasten sitzt. Ein zauberhaftes Bilderbuch, das wunderschön illustriert ist und eine rührende Botschaft bereithält.

Michael Morpurgo | Der Leuchtturmwärter und ich. Rezension
Eines meiner Jahreshighlights schon jetzt ist dieses rührende Kinderbuch, illustriert von Benji Davies, das von großem Mut und tiefer Stärke erzählt und von einer Freundschaft, die kein Alter kennt.

Annie Ernaux. Das Ereignis. Rezension
Auch meinem zweiten Buch von Annie Ernaux stehe ich mit gemischten Gefühlen entgegen. Eine ungewollte Schwangerschaft im Jahr 1963 und die Folgen für eine junge Studentin. Ein wunderbarer Schreibstil, der überaus authentisch wirkt, aber auch viele verwirrende Textpassagen.


Im Überblick

Gelesen: 5 Bücher
Gehört: 0 Bücher
Gelesene Genres: Kinderbuch, Thriller, Autofiktion
Gelesene Seiten: 696
Selbst gekauft: 2
Rezensionsexemplare: 2
Durchschnittliche Bewertung: 4,1 Sterne
Durchschnittliche Lesedauer: 1,8 Tage


Was habt ihr im Februar gelesen?

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6 comments

  • Noëmi says:

    Ja, die Situation in der Ukraine beschäftigt auch mich. Aber genau jetzt ist es auch unglaublich erholsam für meinen Geist, einen Moment lang in die Welt der Bücher abzutauchen und alles rundherum zu vergessen. Ich hab im Februar «Die Journalistin» von Maria Reig gelesen, ein historischer Roman, der Anfang 20. Jhd. in Spanien spielt und bei dem es um eine Frau geht, die in einer männerdominierten Welt inkognito als Journalistin arbeitet – eine tolle Geschichte.

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    • Zeilentaenzerin says:

      Hey du =) Wenn es einem aktuell gelingt abtauchen zu können, dann ist das auf jeden Fall enorm viel wert. Bei mir gestaltet sich das (noch) schwierig. Ich hoffe, das ändert sich sehr bald. Danke für dein Feedback zu meinem Beitrag und deinem Buchtipp. Das hab ich mir direkt notiert.

      Hab einen schönen Sonntag du Liebe!

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  • Marie says:

    Hallo liebe Zeilentänzerin,
    ich habe wieder sehr gemischt gelesen. Mein Highlight "Von hier bis zum Anfang" habe ich dir ja schon ans Herz gelegt. 💛
    Herzliche Grüße
    Marie

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    • Zeilentaenzerin says:

      Hallo Marie, ja das werde ich auch bald lesen, danke für deinen Kommentar =)

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  • Livia says:

    Meine liebe Zeilentänzerin

    Mir ergeht es wie dir und ich komme auch nicht wirklich zum Lesen und nciht einmal zum Stöbern. Aber so langsam möchte ich alle Posts nachlesen, die ich in den letzten Wochen verpasst habe, damit ich wieder ein wenig auf dem Laufenden bin.

    Du hast ja trotzdem ein paar Bücher geschafft und bist in wundervoll erzählte Geschichten abgetaucht. Deine Rezensionen werde ich mir auf jeden Fall noch durchlesen und ich kann mich ganz sicher wieder inspirieren lassen.

    Ganz liebe Grüsse
    Livia

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    • Zeilentaenzerin says:

      Hallöchen Livia, so ist das manchmal, es gibt hin und wieder eben doch Wichtigeres als Lesen, auch wenn es eine der schönsten Nebensächlichkeiten ist.

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