Hallo ihr Lieben, der Dezember ist da und so wird es Zeit für meinen Leserückblick November. Heute konnte das zweite Türchen des Adventskalenders geöffnet werden und vielleicht wollt ihr mir in den Kommentaren verraten, welche Art von Kalender ihr habt und was sich darin verbirgt. Neben einem klassischen mit Schokolade, habe ich dieses Jahr auch den wunderschönen Adventskalender von Schmökerbox. In den nächsten Tagen verrate ich euch mehr dazu. Gelesen habe ich im November neben drei Kinderbüchern und einem Roman auch ein Sachbuch und Lyrik.

»Change – Eine Hymne für Kinder« von Amanda Gorman & Loren Long

Ein junges Mädchen zieht musizierend durch die Straßen und immer mehr Kinder schließen sich ihr an. Gemeinsam machen sie sich stark für Vielfalt und gegen Diskriminierung. Die Autorin und Lyrikerin Amanda Gorman, bekannt durch ihre beeindruckende Rede beim Amtsantritt von Joe Biden, setzt sich für soziale Gerechtigkeit, Gendergleichheit und gegen Rassismus ein. In diesem Kinderbuch werden ihre Texte zu einer Geschichte. Die kunterbunten Bilder und die sympathischen Figuren machen Mut und unterstreichen die wichtige Botschaft, dass wir gemeinsam Dinge verändern können. Hier gibt es meine Buchbesprechung.


»Rückkehr ins Leben – Mein erstes Jahr in Freiheit nach 33 Jahren Haft« von Jens Söring

Nachdem mich Jens Sörings Buch »Nicht schuldig! 33 Jahre US-Haft für ein Verbrechen, das ich nicht begangen habe« im letzten Jahr nachhaltig beschäftigt hat, wollte ich unbedingt sein neues Buch »Rückkehr ins Leben – Mein erstes Jahr in Freiheit nach 33 Jahren Haft« lesen, in dem es um seine erste Zeit zurück in Deutschland geht. Für mich ist es immer noch unvorstellbar, dass ein Mensch über drei Jahrzehnte wahrscheinlich unschuldig im Gefängnis saß und quasi sein ganzes Leben verpasst hat. Seine Eindrücke in Freiheit schildert Söring emotional, humorvoll und nachdenklich. Ich hab das Buch in einem Rutsch gelesen und kann es jedem empfehlen, der sich mit dem Fall beschäftigen möchte. Meine ausführliche Meinung ist hier nachzulesen.


»Unter Freunden« von Cynthia D´Aprix Sweeney

Ein Roman über Freundschaft, Schauspielerei, das Leben in New York und Los Angeles und nicht zu vergessen: die Liebe. Flora und Julian sind nach außen hin das perfekte Paar. Sie sind nach vielen Jahren immer noch verliebt, arbeiten als Schauspieler und ihr ganzer Stolz ist ihre inzwischen fast erwachsene Tochter Ruby. Dann, als Flora eines Tages den Ehering ihres Mannes gut aufbewahrt in der Garage findet, obwohl dieser vorgab, diesen beim Schwimmen verloren zu haben, stellt das ihr Leben auf den Kopf, zumal auch ihre beste Freundin Margot mehr zu wissen scheint. Ein Wohlfühlbuch durch und durch, denn die Figuren wachsen einem sofort ans Herz. In meiner Rezension erfahrt ihr mehr.


»Besuch bei Oma« von Andrea Hensgen & Joëlle Tourlonias

Aufmerksam geworden bin ich auf dieses herzige Kinderbuch auf meiner Arbeitsstelle. Ganz zufällig fand ich es in der Bibliothek und war ganz verwundert, dass ich es noch nicht kannte, denn ich glaubte, alle Bücher zu kennen, die Tourlonias illustriert hat. Ein kleiner Junge kommt nach dem Besuch bei seiner Oma zurück nach Hause und wird von seiner Mama erwartet, die genau wissen möchte, wie es war. Dabei erzählt der Junge nicht immer ganz die Wahrheit und lässt seiner Fantasie freien Lauf. Eine liebevolle Geschichte über den Zauber der Besuche bei den Großeltern. Wunderschön illustriert. Meine Rezension folgt bald.


»Wenn du einen Traum hast« von Bas Kast

Bas Kast, bekannt durch seinen Ernährungskompass hat ein Kinderbuch geschrieben. Darin geht es um das Träumen und was aus ihnen wird, wenn wir erwachsen sind. Das Buch vermittelt den Mut an seine Stärken zu glauben, an dem festzuhalten, was man erreichen möchte, auch wenn der Weg manchmal steinig sein mag und behandelt den Wert von Freundschaft. Die Betrachter:innen begleiten ein kleines Mädchen auf ihrer abenteuerlichen Reise. Sehr schöne Illustrationen, knappe aber schöne Texte und ein hübscher Einband, weswegen sich das Buch wunderbar als Geschenk eignet. Auch hier folgt meine Besprechung demnächst.


»Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd« von Charlie Mackesy

Was soll ich sagen? Mein großes Lieblingsbuch des Jahres 2021 ist »Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd« von Charlie Mackesy. Der Illustrator vereint seine markanten Zeichnungen mit wertvollen, poetischen Aussagen, die von den vier Protagonisten des Buches, einem kleinen Jungen, einem Maulwurf der Kuchen liebt, einem fliegenden Pferd und einem schweigsamen Fuchs getätigt werden. Ein Buch über Freundschaft, Selbstliebe und Mut. In der erschaffenden Welt von Mackesy würde ich gerne leben. Ein großes Kunstwerk und ein Muss in jedem Bücherregal, besonders wegen seiner grandiosen Umsetzung. Hier gibt es die Rezension.


Im Überblick

Gelesen: 6 Bücher
Gehört: 0 Bücher
Gelesene Seiten: 972
Durchschnittliche Bewertung: 4,3 Sterne
Durchschnittliche Lesedauer: 2,3 Tage


Wie sah denn euer Lesemonat November aus und was befand sich bisher in eurem Kalender? Eine schöne Adventszeit wünsche ich euch.