Leseglück von Hugendubel #9:
»Für ein Leben« von Ulrich Woelk

Hallo ihr lieben Bücherwürmer, das Leseglück für den September erreichte mich in dieser Woche. Schon das Gewicht des Pakets verriet, dass es sich um ein dickes Buch handeln musste. Und so war es dann auch: »Für ein Leben« von Ulrich Woelk, erschienen im Sommer 2021 im C.Bertelsmann-Verlag. Eine Geschichte, die zwei Leben miteinander verbindet und viel deutsche Geschichte erzählt.

So funktioniert das Leseglück von Hugendubel

Das Leseglück-Abo von Hugendubel ist eine Buchbox, die monatlich an Buchliebende versandt wird. Dabei können Interessierte zwischen den drei Genres SpannungLiebesroman oder Literatur wählen. Bei den ausgewählten Büchern handelt es sich immer um Neuerscheinungen. Die Laufzeit beträgt drei, sechs oder zwölf Monate und kann auf Rechnung und an eine Wunschadresse bestellt werden. In den Genres Spannung und Liebesroman beträgt ein 3-Monats-Abo 60€ und bei Literatur 70€. Für sechs Monate bezahlt man 120€ bzw. 140€ und wird ein Jahresabo gewählt, 240€ bzw. 280€. Der Start des Abonnements kann beliebig festgelegt werden. Ich habe mich für Literatur entschieden.

Das Buch dieser Box: Für ein Leben von Ulrich Woelk

Als die junge Berliner Ärztin Niki Lamont kurz nach dem Mauerfall aufgrund einer Fehldiagnose einem jungen Mann beinahe schweren Schaden zufügt, ahnt sie nicht, dass sie ihn einmal heiraten wird. Auch die Umstände ihres Wiedersehens Jahre später sind mehr als ungewöhnlich, ebenso wie der Verlauf der Hochzeitsnacht. Niki, geboren in Afghanistan, aufgewachsen in Indien und Mexiko als Kind deutscher Hippies, lernt, ebenfalls im Krankenhaus, die etwas jüngere Lu kennen, deren Vater sich nach dem Tod der Mutter regelmäßig ins Koma trinkt. Die Begegnung der zwei Frauen, beide gewissermaßen elternlos, hat Folgen, die sie niemals erwartet hätten. Quelle: Hugendubel

Wie war die neunte Box?

Das nenne ich mal einen echten Schmöker. 630 Seiten hat dieser Roman und somit stellt er mich vor eine literarisch lang nicht mehr da gewesene Herausforderung. Im Schnitt haben die Bücher die ich lese um die 300 – 400 Seiten und der Inhalt muss mich schon sehr fesseln, damit mich ein so dickes Buch überzeugen kann. Da ich tragische Gesellschaftsromane mag, die geschichtlich auch ein spannendes Setting bieten, hat Ulrich Woelks Titel gute Chancen. 50 Jahre deutsche Geschichte verspricht der Roman und da die Verknüpfung mehrerer Leben immer einen interessanten Aspekt darstellt, hoffe ich auf eine eben solche Umsetzung.


Wer den Roman schon gelesen hat, der kann gerne seine Eindrücke teilen, natürlich ohne zu viel zu verraten.

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