Es soll ein MacBook bleiben

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Nach einigen Tagen melde ich mich – vorerst – zurück. Manchmal plant man etwas Neues, Größeres und ist motiviert wie nie. Und dann kommt etwas dazwischen, das die Pläne vorerst auf Eis legt. Glücklicherweise handelt es sich „nur“ um den Umstand, dass ich aktuell ohne Notebook und nahezu ohne Internetverbindung bin, dennoch ist es nach sechs sehr guten Jahren voller Ideen und Freude am Bloggen sehr schade, dass mein MacBook nun das Zeitliche gesegnet hat. Und das auch noch durch mein Verschulden. Letzten Sonntag wollte ich es nur eben beiseite stellen, als es aus meinen Händen rutschte und auf den harten Boden fiel. Seitdem lässt es sich nicht mehr aufraffen und so muss ein neues Gerät her. Klar ist, ich möchte wieder ein MacBook. Klar ist aber auch: das wird teuer. Und so wird es hier demnächst zwar immer wieder Beiträge geben, aber zeitweilig auch etwas ruhiger werden, denn ich muss viel recherchieren, um ein passendes Gerät zu finden und kann aktuell keine Fotos bearbeiten.

Ich setze weiter auf Design und Qualität

Ich habe mich an den Apple-Komfort gewöhnt und genieße diesen als Bloggerin sehr. Seit 2013 war mein MacBook stets zuverlässig an meiner Seite und es lag vornehmlich am Gerät, dass das Schreiben von Beiträgen und das Bearbeiten von Fotos mir soviel Freude bereitete. Deshalb ist für mich klar, dass es keine andere Marke wird. Ich bin kein Apple-Junkie, ich habe ein günstiges Handy von der Huawei-Tochter-Marke Honor und auch sonst keine teuren Geräte. Beim Notebook aber gibt es für mich zu Apple keine Alternative. Das moderne und stabile Design, die Benutzerfreundlichkeit und die solide, langlebige Ausstattung sprechen für sich. So suche ich derzeit einen treuen und künftig weiterhin zufriedenstellenden MacBook-Begleiter.

MacBook Air – die günstige Alternative

Sicher wäre meine erste Wahl ein MacBook Pro mit 13 Zoll und einem Speicherplatz von mindestens 512 GB. So hätte ich genügend Platz für meine vielen Fotos, Photoshop und weitere Dateien. Das waren die Stärken meines dahingeschiedenen MacBooks (Mid 2012). Alle neuen Geräte sind da preislich einfach nicht drin, da ich keine 2500 – 3000€ aufwenden kann. So beschäftige ich mich gerade intensiv mit der, ich nenne es mal – „Abspeckversion“ – dem MacBook Air. Großer Nachteil ist natürlich, dass dies auf meinem Preisniveau von ca. 900€ nur 128 GB Speicherplatz bietet. Eine Möglichkeit diesen zu erweitern, wäre eine externe Festplatte, die aber beim regelmäßigen Arbeiten auch störend sein kann. Dennoch sprechen mich auch hier Design, Prozessorleistung und Bedienung an, sowie auch seine Leichtigkeit und das Handling. Ich fahre regelmäßig lange Strecken mit dem Zug, weshalb das sehr praktisch ist.

Welches MacBook es also wird, ist noch völlig unklar. Denn natürlich spricht der Preis des Air und sein Gewicht für sich. Die Ausstattung des MacBook Pro aber spricht mich insgesamt mehr an. Auf welches Notebook-Modell würde eure Wahl fallen und warum? Für Tipps bin ich gerade sehr dankbar

In den nächsten Wochen wird es etwas ruhiger werden, ich versuche aber dennoch, regelmäßig zu posten und euch vor allem mit Buchrezensionen zu versorgen. Da stehen nämlich noch einige an. Bis dahin wünsche ich euch einen schönen ersten Advent!

Buchbesprechung:
Mama von Hélén Delforge

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Heute möchte ich euch ein Buch ans Herz legen, dass ich kürzlich gelesen habe und das inhaltlich, als auch optisch ein absolutes Schmuckstück ist: »Mama« von Hélén Delforge und Quentin Gréban. Das Geschenkbuch kann als Hommage an alle Mamas dieser Welt verstanden werden und beschäftigt sich mit dem, was Mütter leisten und für ihre Kinder bedeuten, ganz unabhängig von Herkunft und Lebensumständen.

Inhalt zusammengefasst

Jede Mama ist einzigartig und die wohl engste Bezugsperson für ihr Kind. Sie ist Vorbild, Beschützerin und Seelentrösterin. Oft muss sie vieles unter einen Hut kriegen, um sich und anderen, vordergründig ihrem Kind, gerecht werden zu können. Und doch liebt sie wohl nichts mehr auf der Welt. Die bedingungslose Liebe von einer Mutter zu ihrem Kind ist die wohl engste Bindung auf Erden. Die Bilder portraitieren Mütter und ihre Kinder weltweit und zu verschiedenen Zeiten des Lebens. 

Wie war »Mama«?

In das Buch muss man sich einfach verlieben. Die Aufmachung des großformatigen Werks und die detailreich und liebevoll gestalteten Portraits machen einen sehr gelungenen Eindruck. So gleicht das Buch einem Bildband für Kinder und Erwachsene. Ich mag die gut geschriebenen Texte in Verbindung mit den farbenfrohen Bildern. Aus dieser Mischung ergibt sich eine tolle Geschenkidee für die eigene Mama oder auch andere Menschen, die man gern hat.

Die besondere Beziehung von Mutter und Kind wird durch ausdrucksstarke Bilder untermauert. Hierbei ist die Vielfalt – sowohl die verschiedenen Kulturen als auch andere Jahrhunderte – anzumerken. Sehr emotional, persönlich und facettenreich wird die Bindung von Mutter und Kind verdeutlicht und dem Leser in poetischer Sprache näher gebracht. Eine Liebeshymne an alle Mamas.

Zitat aus dem Buch

»Mein Schatz, mein Kostbarstes, mein Wunder.« Seite 11

Fazit

»Mama« ist ein aus meiner Sicht rundum gelungenes Buch, das durch seine wunderschönen Illustrationen und seine emotionale Message besticht.

Buchdaten

Hélène Delforge , Quentin Gréban: Mama • arsEdition • Originaltitel: Mama • Bilderbuch • Aus dem Französischen von Anna Taube • 64 Seiten • Hardcover • € (D) 20,– • ISBN 978 3 845 82992 0 • erschien am 21. Januar 2019

*Ich danke dem arsEdition-Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.

5 Gründe die kühlen Jahreszeiten zu lieben

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Jeder der mich kennt weiß, dass ich mich während der grauen, dunklen und kalten Jahreszeiten am wohlsten fühle. Und jeder der mich kennt, kann das überhaupt nicht nachvollziehen. Ich aber störe mich nicht an der frühen Dunkelheit, den kühlen Tagen und matschigen Gehwegen. Warum ist das so? Vermutlich kann ich Herbst und Winter mehr abgewinnen als dass ich mich in Verzicht üben muss. Was aber genau die Gründe dafür sind, dass ich insbesondere die Zeit zwischen September und März so schätze, das mag ich euch erzählen.

Besserer Schlaf

Ich spreche natürlich nur für mich, das sei vorweg gesagt. Ich schlafe während der kühleren Jahreszeiten eindeutig besser. Das liegt zum Einen daran, dass mich morgens kein grelles Licht weckt und zum Zweiten kann ich es nicht ausstehen, wenn ich unter meiner Bettdecke ins Schwitzen komme. Dick eingemurmelt in kuschelige Bettwäsche schläft es sich am Besten.

Bunte Vielfalt

Alles grau in grau? Ich kann überhaupt nicht zustimmen, wenn Leute sagen, Herbst und Winter wären die grauen, gar tristen Jahreszeiten. Gerade im Herbst ist das Licht, besonders zum Fotografieren, einmalig. Nicht zu grell und perfekt um beeindruckende Ergebnisse zu erzielen. Zudem mag ich auch Schnee und finde weiße Winterlandschaften alles andere als deprimierend.

Weniger Stress bei der Kleiderwahl

Die Kleidung, vor allem auch die gedeckten Farben gefallen mir in der Herbst-und Wintersaison besonders gut. Ich mag es langärmlig, kuschelig und schick. Auch das Aussuchen meiner Kleidung gelingt mir auf Anhieb und ohne fast immer ohne schlechte Laune.

Gruselfaktor 100

Ich habe ein Faible für Horrorfilme und Psychothriller. Im Dunkeln machen die auch gleich viel mehr Freude und sind, was das Gruseln anbelangt, umso wirkungsvoller. Ganz weit oben stehen da bei mir die Halloween-Filme und die Verfilmungen von Stephen Kings Büchern.

Weihnachts-und Adventszeit

Der letzte und für mich wichtigste Punkt, den Herbst und den Winter zu lieben: die Advents- und Weihnachtszeit! Denn das bedeutet für mich Beisammensein mit Familie und Freunden, leckeres Essen, Backen, Urlaub, Spannung und Zufriedenheit. Ich mag weihnachtliche Musik, freue mich immer wie ein Kind auf Nikolaus und darauf, anderen Freuden zu machen.

Welche ist eure liebste Zeit im Jahr? Könnt ihr mit meinen Gründen auch etwas anfangen oder seid ihr da ganz anderer Ansicht?

Buchbesprechung:
Unwetter von Marijke Schermer

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In meinem aktuellen Post soll es dann auch schon um das gehen, was auf meinem Blog großen Raum einnehmen wird: Literatur. Die folgende Buchbesprechung handelt von einem Roman, den ich im Oktober gelesen habe. Diese Rezension fällt mir alles andere als leicht, denn so wirklich identifizieren konnte ich mich mit den Figuren der Geschichte und der Erzählweise der Schriftstellerin nicht. »Unwetter« heißt das Werk von Marijke Schermer, das im Kampa-Verlag im Herbst diesen Jahres erschien.

Inhalt zusammengefasst

Emilia lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden kleinen Söhnen im niederländischen Amsterdam. Das Zusammenleben ist vor allem von Hektik, Einladungen und Arbeiten im Haus geprägt. Die Eheleute scheinen jedoch rundum zufrieden mit ihrem Leben, bis Emilia ein traumatisches Erlebnis erinnert, dass alles auf den Kopf stellt und von dem niemand weiß. Nicht einmal ihr Mann.

Vor über zwölf Jahren hat Emilia eine schlimme sexuelle Erfahrung machen müssen, deren Schmerz und Scham nun immer mehr an die Oberfläche kommen. Durch ihr Schweigen beginnt ihr Mann Misstrauen gegenüber seiner Frau zu entwickeln und die bis dahin harmonische Ehe bekommt Risse.

So war »Unwetter«

In die Geschichte zu finden, fiel mir anfangs sehr schwer. Weder der Schreibstil, noch die Handlungsweisen der Protagonistin waren für mich absehbar oder immer nachvollziehbar. Im Laufe des Buches wird deutlich, dass Emilia gegen eine Erinnerung ankämpft und versucht mit dieser zu leben. Und so wurde für mich das bis dahin undeutliche Bild klarer. Die Art, wie Schermer ihre Figuren zeichnet, erzeugte in mir kein Gefühl der Nähe für die Personen. Das ist natürlich eine rein individuelle Sichtweise, aber auch der Grund, weshalb mich »Unwetter« nicht ganz einfangen konnte.

Ich favorisiere Familien- und Paargeschichten, mag durchaus auch schwere Kost, komplizierte Charaktere und und tiefgründige Geschichten. Hier aber fehlte mir die Identifikation mit Emilia und die Nachvollziehbarkeit ihrer Handlungen. Die Melancholie, von welcher die Story getragen wird, ist durchweg spürbar und lässt kaum andere Stimmungen zu. Die Beziehung, die vordergründig wichtig für den Handlungsverlauf ist, blieb für meinen Geschmack zu sehr im Dunkeln.So konnte das Buch bei mir leider keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Zitat aus dem Buch

»Sie ließ die innere Verzweiflung hervorbrechen wie eine Woge, der kein Einhalt zu gebieten ist. Für Emilia ist irgendwo an diesem Abend ein Gefühl der Leere aufgeklafft, das sie mit tiefer Bedeutung assoziiert. Es hat sie melancholisch gemacht.« Seite 7

Fazit

Eine langjährige Paarbeziehung, ein großes Geheimnis, tiefe Sehnsüchte, unausgesprochene Worte und die Frage danach, ob wir einander wirklich kennen.

Buchdaten

Marijke Schermer: Unwetter • Kampa • Originaltitel: Noodweer • Roman • Aus dem Niederländischen von Hanni Ehlers • 192 Seiten • Pappband • € (D) 20,– • ISBN 978 3 311 10010 2 • erschien am 11. März 2019

* Ich danke dem Kampa-Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.